• Verena-Barbara Gohl

Unterstützung in Zeiten des Coronavirus 1

Liebe an Atem- und Empfindung interessierte Menschen,


die sich überstürzenden Ereignisse machen wohl alle von uns betroffen.

Ich habe tiefen Respekt vor all den Arbeitenden im Gesundheitssystem und Sozialbereich und den Arbeitenden in den noch immer geöffneten Supermärkten, bin voll Mitgefühl mit den Erkrankten und deren Angehörigen und auch mit all jenen, denen die Isolation in der Wohnung fast Unmenschliches abverlangt.

Das ganze Geschehen ist für mich eine noch nie dagewesene Erfahrung und fordert von mir ein halbtägliches Loslassen von Entscheidungen, Gewohnheiten und benötigt Neuorientierung, Neueinstellung, dies auf so vielen unterschiedlichen Ebenen.

Mir scheint, Gedankenhygiene und Ausrichtung sind so wichtig wie noch nie. Und dennoch grad jetzt nicht immer leicht zu praktizieren, da uns unsere Gedanken so schnell davontragen. Vielleicht hilft uns dieses dauernde Wechselbad tatsächlich aber auch, ab und zu einmal wirklich loszulassen? Natürlich kehren die Gedanken und das «sich Sorgen» immer wieder zurück, aber müssen wir darin steckenbleiben? Vier-fünf Stunden später ist ja ohnehin wieder alles anders. Hilfreich scheint mir ein immer wiederkehrendes Gewahrwerden des Jetzt, und zwar in der Empfindung, nicht in den Gedanken.

Um dies zu stärken habe ich gestern früh aus einem Moment der inneren Klarheit heraus mein iPhone genommen und eine knappe halbe Stunde Atem und Empfindung angeleitet.

Dieses File hänge ich euch an. Es ist ein Geschenk an euch.

Ich kann mir gut vorstellen, dass ich dies in den kommenden Tagen immer wieder machen werde.

Solltet ihr Interesse an diesen Inputs haben bitte ich um eine Nachricht, ich sende die Aufnahme danach nur jenen zu, die sich gemeldet haben.

Falls ihr es nicht abrufen könnt (auch nicht mit Hilfe des Neffen oder der Tochter) kann ich die Aufnahme (ev. mit folgenden zusammen), auch auf eine CD brennen und per Post senden.

Dies mache ich natürlich lieber nur dann, wenn es nicht anders geht, ich mache es aber gerne.

Übrigens: meine Praxis ist geschlossen, da Komplementärtherapie nicht mehr praktizieren darf, dies ist auch sinnvoll. Ich kann aber durchaus auch Telefontermine anbieten, vermutlich werden die sogar von der Krankenkasse vergütet, da laufen Verhandlungen. Falls ihr also in den kommenden Tagen/Wochen eine Ansprache benötigt, lasst es mich wissen. Ich bin da.

Nun wünsche ich euch allen viel Boden unter den Füssen und möglichst viele Momente der inneren Stille und des Vertrauens.

Wir sind nicht allein, wir sind auch jetzt getragen und sind eingebunden in ein viel grösseres Ganzes.


Seid behütet.

Herzlich mit euch Verena